Grundbegriffe aus der Elektrotechnik: S-Z (Akku-Lexikon)

Schwefelsäure
Schwefelsäure (H2SO4) ist eine der wichtigsten anorganischen Säuren, eine farb- und geruchlose und stark ätzende Flüssigkeit, die in beliebigem Verhältnis mit Wasser mischbar ist. Konzentrierte Schwefelsäure (Handelsform meist 96%ig) ist stark hygroskopisch und zerstört organische Materialien. Schwefelsäure wird in sehr großem Maßstab für viele technische Anwendungen hergestellt. In der Batterietechnik findet sie beispielsweise Verwendung als Elektrolyt in Blei-Akkumulatoren.

Sekundärbatterie
Wiederaufladbare Batterie, Akkumulator; Batterien

Selbstentladung Selbstentladung

Silberoxid-Zink-Batterien
In Form von Knopfzellen sehr weit verbreitete Primärbatterie für Uhren und Hörgeräte.

SOFC (Solid Oxide Fuel Cell) Brennstoffzellen

Spezifische Energie Energiedichte

Spannung
Die Spannung (U) beschreibt die Größe eines elektrischen Potentialunterschieds, bzw. die Arbeit, die ein Ladungsträger (z.B. ein Elektron) zwischen zwei Polen verrichten kann. Die Einheit für die Spannung ist das Volt (V).

Stromstärke
Die Stromstärke (I) beschreibt die Elektrizitätsmenge, die zwischen zwei Polen pro Zeiteinheit fließt. Sie wird mit der Einheit Ampere (A) wiedergegeben.

Supercaps Kondensatoren

Thermalbatterie
Thermalbatterien sind Batterien mit einer sehr hohen Lagerfähigkeit. Erreicht wird diese durch Salzschmelzelektrolyte, die in festem Zustand nichtleitend sind. Erst zum Zeitpunkt des Einsatzes der Batterie wird das Elektrolyt durch den explosionsartigen Abbrand eines pyrotechnischen Gemischs zum Schmelzen gebracht und die Batterie dadurch aktiviert. Der Einsatz solcher Batterien liegt praktisch ausschließlich im militärischen Bereich.

Umgebungsbedingungen
Batterien dürfen nur unter den äußeren Einflüsse gelagert und betrieben werden, für die sie spezifiziert sind. Kritisch sind zum Beispiel die Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck oder Vibrationen.

Volt Spannung

Volta, Alessandro Voltaische Säule

Voltaische Säule Voltaische Säule

Volumische Energiedichte Energiedichte

Volumische Leistungsdichte Leistungsdichte

Zelle
Einzelelement eines Batteriesystems; Batterien

Zersetzungsspannung
Spannung, ab der das Elektrolyt oder andere Komponenten einer Batterie elektrolytisch zersetzt werden. Bei wässrigen Lösungen liegt diese Spannung theoretisch bei 1,23 Volt, sie kann aber durch Inhibitoren auf ca. 2 Volt erhöht werden.

Zink Zink

Zink-Luft-Batterie Metall-Luft-Batterie

Zink-Kohle-Batterie
Die erste Batterie, die breiten industriellen Einsatz und den Schritt in Privathaushalte erfuhr, war eine Zink-Kohle-Batterie, das 1860 entwickelte Leclanché Element ('Pile Leclanché') des französischen Wissenschaftlers Georges Leclanché (1839 - 1882). Die Weiterentwicklung dieses Batterietyps war die Alkali-Mangan-Batterie.

Zyklenfestigkeit
Die Zyklenfestigkeit gibt bei Akkumulatoren die Anzahl der Ladzyklen wieder, die bis zu einem definierten, irreversiblen Leistungsabfall möglich sind.

© Marc Stenzel



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